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TU Berlin

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Science of Intelligence: Methodology of the synthetic approach

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Methodology of the synthetic approach (Exzellenzcluster, geförderte Laufzeit: 2019-2025)

Projektbeschreibung

Das “Methodology of the Synthetic Approach” (SynthMeth) ist Teil des Exzellenzclusters “Science of Intelligence” (SCIoI). SCIoI ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund, der sich mit tierischer, menschlicher und künstlicher Intelligenz befasst. SCIoI fördert die Zusammenarbeit von WissenschaftlerInnen aus verschiedenen Disziplinen und hat zum Ziel, allgemeine Prinzipien der Intelligenz durch die Erforschung des Verhaltens sowohl biologischer als auch synthetischer Akteure in verschiedenen experimentellen Settings aufzudecken (z. B. Menschen, die mit humanoiden Robotern interagieren, oder Fische, die mit künstlichen Fischen interagieren). Die zentrale Methode von SCIoI ist der sogenannte „synthetic approach“ (synthetischer Ansatz). Der synthetische Ansatz ist der Versuch, Erkenntnisse aus der Erforschung biologischer Intelligenz für die Herstellung synthetischer Artefakte wie Roboter oder Computerprogramme nutzbar zu machen und diese gleichzeitig als Werkzeuge für die Intelligenzforschung nutzbar zu machen. Die damit verbundene Annahme ist, dass die Herstellung synthetischer Artefakte ein tieferes Verständnis von intelligentem Verhalten ermöglicht. Ziel des SynthMeth-Projekts ist es, die erkenntnistheoretischen Möglichkeiten und Grenzen des synthetischen Ansatzes für die Intelligenzforschung zu untersuchen. Die Methode von SCIoI, synthetische Artefakte als Werkzeuge zur Untersuchung des intelligenten Verhaltens biologischer Akteure zu verwenden und andersherum, wirft neue erkenntnistheoretische Fragen auf. Welche Erkenntnisse über intelligentes Verhalten von biologischen Akteuren können wir aus synthetischen Artefakten gewinnen, die diese Verhaltensweisen reproduzieren sollen? Unter welchen Bedingungen und zu welchen Zwecken können synthetische Artefakte als funktionelle Äquivalente von biologischen Akteuren behandelt werden? Was können wir über intelligentes Verhalten in hybriden experimentellen Settings lernen, in denen künstliche Akteure mit ihrem biologischen Gegenpart interagieren? Wie fördern und limitieren synthetische Artefakte die Erforschung, Validierung und Stabilisierung von Wissen in der interdisziplinären Forschung? Um diese Fragen zu beantworten, führt SynthMeth ethnografische Forschungen durch und sammelt Daten über SCIoI-Projekte. Ein weiteres Ziel des SynthMeth-Projekts ist es, Erkenntnisse in die interne SCIoI-Diskussion einfließen zu lassen, sodass die Projekte von unseren Erkenntnissen profitieren können.

Projektteam:
Prof. Dr. Sabine Ammon
Prof. Dr. Ingo Schulz-Schaeffer
Dr. Ole Pütz
Martina Vortel
Kevin Wiggert

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